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Im Gespräch mit Erwin Guggenbühl

Im Gespräch mit Erwin Guggenbühl

Portrait:
- geboren am 26.04.1956
- wohnhaft in Merenschwand AG
- Familienstand: verheiratet
- Eintritt in die Firma:  01.06.2000
- Funktion: Key-Account
Manager Industrie


Interview:

Erwin Du arbeitest als Key-Account Manager Industrie. Wie bist Du zu Deinem Beruf gekommen?

Etwas ungewöhnlich! Ich komme ursprünglich von einer anderen Branche. Aus gesundheitlichen Gründen eines Familienmitgliedes sollten wir über 1500 m ü. Meer leben.  Im 1989 zogen wir nach Davos. Arbeit habe ich im Spanplattenwerk Fideris im Verkauf gefunden. Im 2000 zogen wir wieder ins Unterland. Seither arbeite ich bei KURATLE & JAECKER und durfte dank meinen Marktkenntnissen in diesen anspruchsvollen Job einsteigen, der mir heute immer noch viel Spass macht.

Du bist viel unterwegs und vor Ort bei den Kunden. Welche Markttrends sind aktuell verlangt?

Bei meinem Kunden Portefeuille geht es hauptsächlich um dekorative Produkte.
Aktuell sind matte Oberflächen, bis hin zu Antifingerprint Oberflächen sehr gefragt. Es tut sich seit Jahren aber auch immer viel im Hochglanz Bereich. Es sind  laufend neue Technologien am Markt, welche die Flächen verbessern.
In den Bergregionen läuft schon länger das behagliche Echt–Altholz, das nun auch im Flachland immer mehr eingesetzt wird. Unser neues Barrique Programm ist die Antwort darauf. Auch Indo Wandelemente sind sehr gefragt.
Alles was in Richtung Vintage geht.

Du betreust u.?a. die Zielgruppe Laden- und Praxisbau. Was für Trends zeichnen sich dort ab?

Das kommt sehr darauf an, was für Läden es sind. Generell ist da alles möglich, diese Branche ist sehr innovativ und muss die Produkte und Labels optimal präsentieren können.
Bei den Praxen ist es eher unspektakulär. Helle Farben und Produkte die aus Hygiene-Gründen sehr gut zu reinigen sind.
An der IMPULS Messe hat die KURATLE & JAECKER AG ihr Altholz Sortiment unter dem Brand BARRIQUE vorgestellt. Was zeichnet dieses Sortiment aus?
Dass mit diesen echten Altholz-Produkten eine behaglich, warme, beruhigende Wohnatmos­phäre erzeugt werden kann. Die Leidenschaft der Innenarchitekten und Planer lässt da spannende Projekte entstehen. 

Vom 15.-19. November 2017 findet die Messe «Neue Räume» statt. Warum lohnt sich ein Besuch auf jedenfall?

Unsere Aufgabe ist auch den Markt zu beobachten und allenfalls auf interessante Produkte, die trendig werden könnten, aufmerksam zu werden und gegebenenfalls mit den PM’s zusammen Marktfähigkeiten zu prüfen. Unsere Kunden besuchen auch Messen und erwarten von unserer Firma, dass wir allenfalls Liefer- und Logistik-Lösungen bieten oder neue Produkte ins Programm aufnehmen. Natürlich sind die Augen auch auf allfällige interessante, innovative Aussteller  gerichtet, welche Produkte aus unserem Programm einsetzen könnten. 

Erwin Du hast lange Zeit in Davos gelebt. Vermisst Du die Berge nicht?

Klar vermisse ich diese, aber auch das besondere Ambiente in dieser Alpenstadt, die Einwohner, das Klima im Sommer und auch im Winter waren einfach herrlich (immer wieder).

Hast Du einen «Insider» Tipp, was man in Davos unbedingt gesehen haben muss und nicht unbedingt bekannt ist unter Touristen?

Früher überquerten die Walser mit Ihren Pferden die Alpen um im Süden einzukaufen. Es gibt heute noch alte Walser – Siedlungen in Monstein, Staffelalp und in den Seitentälern Dischma und Sertig. Säumerwege, wo auch Pferde ausgetauscht wurden. Uralte, niedrige Häuser, die Leute waren noch klein. Bei alten Einheimischen wird auch noch der Walserdialekt gesprochen.

Eines Deiner Hobbys ist der Curling Sport. Wie bist Du zu dieser Aktivität gekommen? Wie häufig trainierst Du?

Als ich in der Davoser Eishalle dem Spiel einmal zugeschaut habe, hat es mich gepackt. Zudem hatte ich einen Nachbar der auch spielte, da war der Einstieg einfach.
Von September bis Ende März bin ich jede Woche einmal und alle zwei Wochen bei einem Zusatztraining auf dem Eis in Zug anzutreffen. Ein Teamsport mit allen Facetten und das Beste es gewinnen immer alle, da der Spielgewinner dem Verlierer den Apéro offeriert.

Welche Wünsche hast Du für die Zukunft?

Dass es meiner Familie gesundheitlich noch lange gut geht und wir unsere Hobbies wie Reisen, Sport und Freundschaften weiter pflegen und vertiefen können.

Vielen Dank für das offene Gespräch!

Johanna Graf

Marketing, Redaktion Hauszeitung

KURATLE GROUP AG

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